17. Jahrhundert
Leiblfing zur Zeit des Schwedenkrieges

1620 -1639 Magister Bernhard Krugmann   
1639 - 1646 Pfarrer Johann Weigandt + 4. Juni 1650   
1646 - 63 Pfarrer Michael Heisswasser   

Der Schwedenkrieg verwüstet weite Landstriche, Dörfer werden geplündert und niedergebrannt. Der Pfarrer wird zeitweise von seinem Pfarrsitz vertrieben. Die Kirchenbücher weisen in dieser Zeit Lücken auf.
Am 2. August 1648 wurde der Herzog Ulrich von Würtenberg, Generalwachtmeister bei dem Churfürsten von Bayern, in der Leiblfinger Waldung von den Schweden gefangen genommen und der Oberst Druckmiller konnte nur mit Mühe sich durch die Flucht retten; denn die Schweden hatten in diesem Walde, 3000 Mann an der Zahl, einen Hinterhalt gelegt, daher 600 Reiter des Herzogs teils getötet, teils vermisst wurden, nur 300 derselben kamen auf ihrer Flucht zu Straubing spornstreichs angeritten."

1663 -68 Pfarrer Johann Mayr
1668 - 1669 Pfarrer Adalbert von Hoff

Im Matrikel des Erzdechanten Gedeon Forster aus dem Jahre 1665 werden im Pfarrgebiet von Leiblfing 10 Kirchen und Kapellen aufgezählt. Es werden die ersten Versuche, unternommen das kirchliche Leben neu zu ordnen.