20. Jahrhundert
Leiblfing zur Zeit der beiden großen Weltkriege
1914/18 und 1939/45

1911 -1927 Pfarrer Michael Gammel   

Der Erste Weltkrieg 1914 - 18 fordert von den Leiblfinger Familien einen hohen Blutzoll. Auf den Feldern des Krieges bleiben 55 tote Soldaten.
Die Hailinger beginnen 1912 mit dem Bau ihrer neuen Kirche. Erst 1939 wird die Kirche von Erzbischof Michael Buchberger geweiht.   

1927 - 1937 Pfarrer Josef Eisenreich

PRIESTERWEIHE 29. JUNI 1932
VON H.H. JOH. NEP. SANTL

In Leiblfing setzen sich besonders Mütter für den Verbleib der Schulkreuze ein. Von den 28 Schulabteilungen wurden fünf Kreuze entfernt, die aber wegen des Widerstandes gläubiger Familien erneut angebracht werden müssen. November 1941 ist der Schulfriede nach außen wieder hergestellt.
Kaplan Georg Rösch (1931-34 Kooperator in Leiblfing) wird im Sommer 1933 durch den Sonderkommissär vom Bezirksamt Straubing wegen Nichtentbietens des Deutschen Grußes und Opposition gegen die NSDAP verwarnt.
Im Herbst wird er ein zweites Mal vorgeladen.

1937 - 1951 Pfarrer Martin Zinnbauer

Kaplan Georg Graf (1937-1938 Kooperator in Leiblfing) erhält eine Verwarnung nach Anzeige und Verhandlung vor dem Sondergericht in München 1937 wegen Kanzel-missbrauchs.
PRIESTERWEIHE 10. APRIL 1939
VON H.H. KARL EBNER

Zum Widerstandskreis der "Weißen Rose" zählt der Philosophieprofessor Kurt Huber, der mit dem Leiblfinger, Pfarrer F. X. Huber befreundet war. Beide befassen sich mit der Volkmusik. Professor Kurt Huber wird mit Schmorell und Graf hingerichtet.
Im Zweiten Weltkrieg klagen die Familien und das Dorf über 71 Soldaten, die im Krieg umkommen.

Leiblfing in den Jahren der BRD
von 1945 -

Während des Krieges werden bis auf eine alle Glocken für Kriegszwecke requiriert.
1950 können die neuen Glocken (Marienglocke 1460 kg, Christkönigsglocke 910 kg und Michaelsglocke 340 kg) vom Pfarrer Zinnbauer geweiht werden.  

1951 - 1976 Msgr. Josef Niedermeier

Seit 1951 erscheint ununterbrochen der Pfarrbote, der alle Familien wöchentlich begleitet und sie über das Pfarr- und Dorfleben informiert.
1951 gründet Pfarrer Niedermeier die DJK.

PRIESTERWEIHE 29. JUNI 1951
VON H.H. OTTO SPIEßL

PRIESTERWEIHE 29. JUNI 1953
VON H.H. GEORG GEIER

PRIESTERWEIHE 29. JUNI 1955
VON H.H. HANS HIRTREITER

PRIESTERWEIHE 29. JUNI 1958
VON H.H. PAUL URLBERGER

Am 14. Juni 1959 Grundsteinlegung für die neue Kirche. Der 19. Dezember 1959 verkündet das Festgeläut den Einzug in die neue Kirche.
Der Tag der Kirchenkonsekration fällt auf den 8. Dezember 1960. Weihbischof Hiltl wird die neue Pfarrkirche konsekrieren.

PRIESTERWEIHE 29. JUNI 1959
VON H.H. JOSEF WAAS

1955 wird die Schwesternstation errichtet. Nach über 37 Jahren wird 1992 die Schwesternstation in Leiblfing wieder aufgelöst.
Franziskanerinnen der Buße aus Aiterhofen schenken über Jahrzehnte der Pfarrei ihre Kräfte, allen vor an den Kindern, den Kranken und in der Nähstube vielen Frauen. Unvergesslich bleiben die beiden Schwestern Ehrw. M. Alfonsa und Ehrw. M. Lidwina .

PRIESTERWEIHE 29.JUNI 1963
VON H.H. FRANZ SCHMIDT
.
PRIESTERWEIHE 12. JULI 1964
VON H.H. P. DR. CHRISTIAN SCHÜTZ O.S.B

PRIESTERWEIHE 29. JUNI 1969
VON H.H. JOHANN TRIMPL.

In der Zeit von Pfarrer Niedermeier wird noch das Pfarrhaus neu gebaut, der Kinder-garten 1971 wesentlich erweitert.

1976 - 1987 BGR Alfred Huber

Seit dem Jahre 1980 bis ins Jahr 2007 wirkte in unserer weitläufigen Pfarrei
Herr Gemeindereferent Hans-Peter Kaiser.
Ein neuer kirchlicher Beruf prägt das Leben in der Pfarrei Leiblfing mit. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich dieser Dienst bewährt und als unverzichtbarer Bestandteil des Pfarrlebens herauskristallisiert.
Pfarrer Huber lässt das Pfarrhaus (1981) und die Pfarrkirche (1982/83) renovieren. Er beginnt mit der Generalsanierung der Hailinger Kirche und der Expositurkirche Schwimmbach.

1987 - 2006 Pfarrer Martin J. Martlreiter

Zum Goldenen Priesterjubiläum von BGR. Engelbert Haberl wird der Abschluss der Kirchenrenovierung und des Kirch- und Friedhofes Hailing festlich mit Weihbischof Wilhelm Schraml gefeiert.
Weihbischof Vinzenz Guggenberger weiht die neue Kirchenorgel am 13. Juni 1993. Die Königin aller Instrumente erklingt nun mit 32 Registern in unserer Pfarrkirche.
1998 nach einer einjährigen Bauzeit weiht der Bischöfl. Finanzdirektor DK Robert Hüttner das neue Pfarrheim. Ein ausgewogenes Raumgebot ermöglichen allen Gruppen im Pfarrheim ein offenes Haus für Gemeinschaft, Fröhlichkeit und zu finden.
Bereits 1992 wird der Kindergarten St. Josef generalsaniert und 1999 wird eine zusätzliche Gruppe angebaut. Dank der Unterstützung aller Kirchenverwaltungen kann die Pfarrei den hohen Anteil für die Baukosten aufbringen.
2001 wird die Expositur Hüttenkofen zur Pfarrei Mengkofen umgepfarrt.
Am 8. Dezember 2001 werden in der Leiblfinger Pfarrkirche durch Hwst. Herrn Weihbischof Wilhelm Schraml fünf junge Männer zu Diakonen geweiht.
Alle Nebenkirchen erstrahlen frisch renoviert. Wo notwendig haben die Kirchenstiftungen die Friedhöfe erweitert und neu gestaltet.
Die Kirchenstiftungen investieren hohe Summen in den Erhalt der kirchlichen Bausubstanz und schaffen für die Dörfer ein reichhaltiges Angebot, um menschlich und geistlich das Leben bereichern zu können.

PRIESTERWEIHE 29. JUNI 2002
VON H.H. GEORG GIERL

Rechtzeitig zum Fest Allerseelen erfolgt der Abschluss der Friedhofssanierung

2006 - 2012 Pfarrer Stefan Wissel

Von 2007 bis 2011 wirkte als Gemeindereferentin in der Pfarrei
Frau Susanne Hermann

2009 Diakon Nuno Rigaud

2011 Pastoralreferent Heinz Gärtner   

Seit 2012 Pfarrer Leo Heinrich