4. - 6. Jahrhundert
Zu den über dreißig echten "-ing"-Orten im Landkreis Straubing zählt LEIBLFING. Die aus dem Althochdeutschen stammende Endung -inga drückt eine Zugehörigkeit aus. Lipolfinga bedeutet daher soviel, wie zu Leuwolf (kühner Wolf) oder seinen Leuten gehörig.
Mit der Aufteilung des Urhofes beginnt die eigentliche Dorfgeschichte. Es werden daraus die ersten vier Höfe, der Wirtshof, der Königshof, der Herzogshof und der Ostermeierhof. Bis heute haben sich der Königs- (Gierlhof) und Herzoghof (Griebhof) erhalten.
Lipolfinga, Libolvingen, Liubolfingen, Leubelving, Leybolfing und Leiblfing waren und ist die Schreibweise dieses Ortsnamens.
Die Größe der Pfarrei weist auf ein uraltes Pfarrgebiet hin, das sich im Laufe der Jahrhunderte nur geringfügig verändert hat.

Diese Urgeschichte Leiblfings liegt bis auf den Ortsnamen und die Flurordnung im Dunkeln. Anhand alter Katasterpläne kann die Zugehörigkeit der einzelnen Felder zu den Höfen nachgewiesen werden.
Interessanterweise gibt es die Theorie, das Herrschaftsgebiet der Hahilinga sei in Hailing gewesen.