Sehr früh wurde in Eschlbach eine Kirche errichtet, die zum Herzogshof gehörte. Die Kirche stand oberhalb des Weihers und blieb dort bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts. Damals war die Kirche der Mutter Gottes geweiht. Neben der Kirche am Herzogshof gab es noch eine Kapelle, die dem Hl. Leon­hard geweiht war, vielleicht auch noch eine zweite unter dem Patronat des Hl. Petrus. Zwei Kapellen wurden vermutlich zu einer Kirche vereinigt. Es wurde von einem Umbau gespro­chen, was die Vermutung erhärtet, dass am Standpunkt der jetzigen Kirche früher schon eine Kapelle stand. Die Kirche, wie wir sie heute sehen, wurde 1716 erbaut. Der Hochaltar der barocken Kirche stammt aus der Erbauungszeit und zeigt den Hl. Leonhard. 1957 und von 1990 bis 1991 wurde die Kirche renoviert. Am 5. Mai 1991 übergab H.H. Diözesanbischof Manfred Müller, das renovierte Gebäude wieder seiner Be­stimmung als Gotteshaus.
Nebenkirche St. Leonhard in Eschlbach