Kleinkindergottesdienst zu Ostern
Am Samstag versammelten sich rund 50 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern zum Kleinkindergottesdienst im Pfarrheim in Leiblfing. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Geschichte „Mia, Theo und die Osterraupe“. Gemeinsam begleiteten die Kinder Mia und Theo, die eine kleine Raupe fanden. Sie beobachteten, wie sich die Raupe in einen Kokon verwandelte und schließlich als wunderschöner Schmetterling wieder hervorkam. Staunend entdeckten die Kinder, dass aus etwas scheinbar Totem neues Leben entstehen kann.
Diese Verwandlung wurde zur Brücke zur Ostergeschichte: So wie die Raupe zum Schmetterling wird, so ist auch Jesus nicht im Tod geblieben. Er ist auferstanden und lebt – ein Zeichen der Hoffnung und des neuen Lebens. Die Kinder hörten, dass Ostern bedeutet: Das Leben siegt über den Tod, das Licht über die Dunkelheit, die Freude über die Traurigkeit.
Ein besonderes Symbol entstand während des Gottesdienstes: Ein schwarzes Kreuz wurde von den Kindern mit vielen bunten Schmetterlingen geschmückt. Aus dem dunklen Zeichen des Todes wurde so ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung und des Lebens. Dieses Kreuz erinnert daran, dass Gott neues Leben schenkt und dass aus Trauer Freude werden kann.
Das gestaltete Kreuz und die Geschichte von „Mia, Theo und die Osterraupe“ sind noch bis zum 12. April in der Kirche in Leiblfing zu bewundern und nachzulesen. So können auch andere Besucherinnen und Besucher die Osterbotschaft entdecken und sich von der bunten Hoffnung anstecken lassen.
Nach dem Segen und der Speisenweihe durch Pfarrer Heinrich durften die Kinder noch im Pfarrgarten Ostereier suchen. Der Kleinkindergottesdienst war ein liebevoller, lebendiger Start in das Osterfest – voller Staunen, Freude und Hoffnung.