Lot flieht aus Sodom
Gen 19, 15-17 Als die Morgenröte aufstieg, drängten die Engel Lot zur Eile: Nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht wegen der Schuld der Stadt hinweggerafft wirst. Er zauderte noch; da ergriffen die Männer ihn, seine Frau und seine beiden Töchter bei den Händen, weil der Herr mit ihm Mitleid hatte. Sie führten ihn hinaus und ließen ihn außerhalb der Stadt rasten. Während sie jene hinausbrachten, sprach der eine: Rette dein Leben, blicke nicht hinter dich, bleibe nicht stehen im ganzen Umkreis, sondern rette sich ins Gebirge, damit du nicht dahingerafft wirst!
Moses bringt die 10 Gebote
Ex 20, 15-16 Moses kehrte um und stieg den Berg hinab, die zwei Tafeln der Bundesurkunde in der Hand, die Tafeln, die auf beiden Seiten beschrieben waren. Auf der einen wie auf der anderen Seite waren sie beschrieben. Die Tafeln hatte Gott selbst gemacht, und die Schrift, die auf den Tafeln eingegraben war, war Gottes Schrift.
Mariä Verkündigung
Lk 1, 26 Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Junfrau war Maria.
Die Hl. Familie in der Grotte bei Bethlehem
Lk 2, 8-12 In der selben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und es umstrahlten sie die Herrlichkeit des Herrn, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn seht, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volke zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Stadt Davids ein Retter geboren, der ist Messias und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein Kindlein finden, in Windeln eingehüllt und in einer Krippe liegend.
Die Heiligen Drei Könige
Mt 2, 9-11 Sie hörten den König an, zogen fort, und siehe, der Stern, den sie im Aufgang gesehen, ging vor ihnen her, bis er ankam und stehenblieb über dem Ort, wo das Kind war. Da sie den Stern sahen, hatten sie eine überaus große Freude. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.
Flucht nach Ägypten
Mt 2, 13 Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf; nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.
Ölberg - Blut schwitzen und Gefangennahme
Mt 26, 36-38 Darauf kam Jesus zu einem Grundstück, das man Getsemani nennt, und sagte zu ihnen: Setzt euch und wartet hier, während ich dort bete. Und er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit sich. Da ergriff ihn Angst und Traurigkeit, und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir.
Mt 14, 43 Noch während er redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohepriestern, den Schriftgelehrten und den Ältesten geschickt worden.
Entdeckung des leeren Grabes - Erscheinung vor Maria Magdalena
Joh 20, 3-6 Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, weil aber der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein.
Joh 20, 15-17 Jesus sprach zu ihr: Frau warum weinst du? Wen suchst du? Da sie meinte es sei der Gärtner, sagte sie zu ihm: Herr, wenn du ihn weggetragen hast, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, ich will ihn holen. Jesus sprach zu ihr: Maria! Sie wandte sich um und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni, das heißt: Mein Herr! Jesus sprach zu ihr: Rühre mich nicht an; denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater;
Hochzeit zu Kana
Joh 2, 1-4 Am dritten Tag fand in Galiläa eine Hochzeit statt, und die Mitter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
Der barmherzige Samariter
Lk 10, 30-34 Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen. Zufällig kam ein Priester den selben Weg herab; er sah ihn und ging weiter. Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter. Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf Reisen war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hab er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn.
Heimkehr des verlorenen Sohnes
Lk 15, 20-24 Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.
Heilung eines Blinden
Markus 10, 46-52 Sie kamen nach Jericho, und nachdem er von Jericho weiterzog mit seinen Jüngern und zahlreichem Volk, saß der Sohn des Timäus, Bartimäus, ein blinder Bettler, am Wege. Als er hörte, Jesus sei der Nazarener, begann er zu schreien: Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner! (...) Und Jesus wandte sich an ihn und sprach: Was willst du, das ich dir tun soll? Der Blinde sagte zu ihm: Rabbuni, ich möchte wieder sehen. Da sprach Jesus zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dir geholfen. Und sogleich sah er wieder und folgte ihm auf dem Weg.
Bekehrung des Paulus vor Damaskus
Apg 9, 3-6 Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn ein Licht vom Himmel umstrahlte. Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Er antwortete: Wer bist du Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Zitternd und staunend sagte er: Herr, was willst du, das ich tun soll? Und der Herr sprach zu ihm: Steh auf und geh in die Stadt, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst.